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Laierkasten München
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Beschreibung

In München soll es im Rotlichtmilieu relativ gesittet zu gehen, es gebe keine mafiösen Familienclan-Strukturen und die meisten Prostituierten seien angemeldet.

Münchner kult-bordell „leierkasten“ ein edel-restaurant?

Grund für die Situation ist vor allem die bayerische Gesetzeslage. Wer in München die schnelle Liebe sucht, muss rausfahren. Hier arbeiten Prostituierte selbständig in angemieteten Zimmern, deren Türen, je nach Konjunktur, Besuchern offen stehen oder verschlossen sind.

Freier streifen über rotgestrichene Flure und mustern Frauen in Reizwäsche, die auf dem Bett liegen und zumeist mit ihrem Handy beschäftigt sind. Also Leute, die zur Wiesn kommen, die eh in München sind aus zum Beispiel Österreich Italien Schweiz — da ist eigentlich ein Abstecher im Leierkasten immer schon mit im Programm eingeplant.

Und ist halt immer noch das Bordell Nummer Eins in Bayern. Und hat auch richtig Tradition und ist eigentlich eine Institution wie das Hofbräuhaus.

Deniz, hager, Kapuzenpulli, Bananentasche, ist Bar-Geschäftsführer dieser wahrlich geschichtsträchtigen Einrichtung. Aber es gab den Dirnenkrieg, hat man gesagt, glaube ich.

Da haben sie auf dem Dach protestiert, weil — hier sollte Sperrbezirk kommen. Und da sollte der Leierkasten als Bordell so nicht mehr existieren. Ja, hat aber nicht ganz so geklappt…". Bordellbetreiber Deniz vor dem Leierkasten im Norden Münchens.

Das ist den Dirnen vom Leierkasten aber erst einmal egal. Zu den leicht bekleideten Damen auf dem Dach gesellen sich damals Studierende. Der Protest dauert mehrere Tage und gerät zur Farce für die Stadtpolitik. Doch irgendwann setzt sich die Ordnungsmacht durch. Der Leierkasten muss umziehen und befindet sich laierkasten münchen an einem der letzten schmalen Korridore, auf denen Prostitution erlaubt ist. Wenn ein Kindergarten irgendwo ist, dass im Haus nebenan ein Bordell-Betrieb ist, das würde einfach nicht passen. Werner Kraus kennt Münchens moralischen Stadtplan. Der Polizeisprecher war elf Jahre bei der "Sitte".

So wird das Kommissariat für die Bekämpfung der Rotlichtkriminalität im Milieu genannt.

Weil immer wieder Gewerbe- in Wohngebiete umgewandelt werden, ist heute beinahe ganz München ein Sperrbezirk. Laut Polizei sichert das Konzept vor allem den sozialen Frieden bei den Anwohnern.

Leierkasten

Beschwerden gibt es derzeit häufiger — gerade aus dem Bahnhofsviertel, wo immer wieder Menschen verdächtigt werden, sich in Bars zu prostituieren — illegal. Die Polizei tut sich schwer, es ihnen nachzuweisen. Was dagegen die etwa Bordelle betrifft, geht es in München vergleichsweise ordentlich zu. Mafiöse Familienclan-Strukturen wie in Berlin oder Bremen seien im Münchner Rotlicht nicht vorhanden.

Die Polizei führt das auf ihre harte, so genannte Münchner Linie zurück. Was natürlich zum einen an diesen ständigen Kontrollen durch die Polizei liegt. Das bayerische Polizeiaufgabengesetz erlaubt es Polizisten in Bordellen die Personalien zu checken; anders als etwa in Hamburg, wo der Polizei solche Stichproben laierkasten münchen ohne weiteres erlaubt sind.

Diese Praxis sorgte dafür, dass auch schon vor dem Schutzgesetz neun von zehn Prostituierten in München angemeldet waren.

Und das ist natürlich unter Umständen etwas langwierig, wenn es eine ausländische Person ist, dass man schaut: Hat der Ausweis, hat der Pass eventuell Fälschungsmerkmale oder Sonstiges. Und um das zu vereinfachen, hat man gesagt, okay, die Frauen können gerne, bevor sie arbeiten, zur Dienststelle der Polizei kommen und werden dort überprüft.

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Und dann ist die Kontrolle im Klub selbst um einiges schneller, als wenn man hier erst mit allem anfangen müsste. Auch viele Betreiber wollen so sauber arbeiten, wie es in dieser Branche eben geht. Aber auf der deutschen Seite des Gewerbes soll alles korrekt ablaufen.

Deshalb verlangt das Laufhaus schon seit Jahren von seinen Mieterinnen, dass sie sich zuerst freiwillig bei der Polizei melden. Mit dem Prostitutionsschutzgesetz ist dafür nun das Münchner Kreisverwaltungsreferat, kurz KVR, zuständig. Anmeldung für die knapp Münchner Prostituierten ist jetzt Pflicht. Bordell-Geschäftsführer Deniz sieht darin für die Damen im Leierkasten zunächst einen Mehraufwand. Wollen eigentlich direkt arbeiten, haben meistens kein Geld in der Tasche und müssen dann erstmal halb durch München fahren. Zum Gesundheitsamt, müssen dort 35 Euro bezahlen.

Polizisten dürfen in bordellen personalien checken

Und dann der Ausweis selber beim KVR kostet auch nochmal 35 Euro. Passfotos musste machen. Mit dem Taxi, Ubahn, Bus, wie auch immer, die Fahrtkosten muss sie zahlen. Also für die ist es schwieriger. Die Kosten sind nicht zu unterschätzen. Bei einer Zimmermiete von Euro pro Tag muss eine Prostituierte ohnehin erstmal so einiges reinarbeiten.

Auch für viele Bordellbetreiber standen Überprüfungen und Investitionen an. Führungszeugnisse und Brandschutzkonzepte mussten vorgelegt — und Alarmknöpfe in den Zimmern installiert werden. Stefan Laierkasten münchen, Mitarbeiter der Projektgruppe beim Kreisverwaltungsreferat, lobt die Zusammenarbeit. Viele Bordellbetreiber wünschen sich auch aus dieser Illegalität, wo sie gesteckt waren, rauszukommen und sind eigentlich sehr kooperativ.

Und nehmen auch Geld in die Hand und bauen teilweise Sicherungssysteme ein, die ihre Prostituierten dann vor Ort schützen und im Falle des Falles dann vielleicht auch vor Schlimmerem bewahren. Im Leierkasten weisen Werbe-Bildschirme darauf hin — schon seit drei Jahren, wie Deniz sagt.

Auch wenn das nicht jedem Gast gefalle.

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Aber ich meine, das ist jedem sein eigenes Leben. Und wer ohne Kondom Verkehr hat mit einer Frau, die das beruflich macht — also ich persönlich sage da: der hat einen an der Waffel.

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Völlig überwachen könne man die Kondompflicht freilich nicht. Aber die Prostituierten würden jetzt besser aufgeklärt. Und das findet Deniz richtig.

Lokale dienste

Und die wird auch aufgeklärt: Was kann sie sich eigentlich mit welchen Handlungen für Krankheiten holen oder auch weitergeben, als Beispiel. Also, schlecht finde ich das nicht. Weil in München die Überwachungsdichte immer schon sehr hoch war und auch nicht nachlassen wird. Deswegen erhoffen wir uns für München einen Erhalt des Status Quo und in der Fläche für ganz Deutschland eine Verbesserung für die jeweilige Prostituierte, bzw.

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Die wird es auch dieses Jahr geben — dank harter Arbeit und dem Einsatz freiwilliger Helfer.

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